[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

Selbständige in der KölnSPD.

Interview Ankündigung Umweltabend :

Veranstaltungen

Vor dem umweltpolitischen Abend mit André Stinka (Mitte) in Köln im Interview mit den AGS-Nachrichten:
Werner Müller (AGS-Köln) und Wilfried Becker (SPDArbeitskreis Umwelt, Köln)

Wie lange gibt es den Kölner Arbeitskreis Umwelt und mit welchen Zielen wurde er gegründet?

Wilfried Becker: Der AK-Umwelt im SPD Unterbezirk Köln wurde Anfang 2007 gegründet. Ziel war und ist es, mehr Menschen innerhalb und außerhalb der Partei für energie- und umweltorientiertes Denken und Handeln zu sensibilisieren und zu motivieren.
Daneben wollen wir ein Netzwerk von Fachleuten schaffen, um kompetent mitreden zu können. Wir wollen das Thema Umwelt so an jeder möglichen Stelle in unserer Partei positionieren. Damit möchten wir natürlich auch unsere Gremien und Mandatsträger aktivieren. Schwerpunkt ist dabei der Blick auf die vielfältigen Aspekte dieses Querschnittsthemas aus kommunaler Sicht.
Mittlerweile gibt es in unserem Arbeitskreis etwa 40 Aktive. Neben unseren turnusmäßigen Treffen haben wir eine ganze Reihe von internen aber auch öffentlichen Veranstaltungen gemacht. So Diskussionen mit kommunalen Politikern, mit Vertretern des kommunalen Energieversorgers oder mit einem Experten des Wuppertal Institutes. Unter dem Motto „Infos vor Ort“ gab es z.B. Besuche bei interessanten Unternehmen aus der Solarenergiebranche.
Inzwischen haben sich auch schon Kontakte zu anderen Umwelt-Arbeitskreisen in NRW ergeben, die wir auch weiterhin pflegen und ausbauen wollen.

Wie kam es zur Kooperation von AGS und Arbeitskreis Umwelt?

Werner Müller: Wir hatten von Seiten der AGS das Thema auch auf der Agenda. Da ist es natürlich viel besser, zusammen zu arbeiten, als eine Dublette zu produzieren. Überhaupt halte ich eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Initiativen in der SPD für sehr sinnvoll. Es gibt überall Synergie-Möglichkeiten. Die Themen Umwelt und Energie sind für die AGS von zentraler Bedeutung. Immerhin sind die damit verbundenen Technologien und Dienstleistungen ein wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land. Für den Mittelstand ist das von großer Zukunftskraft – auch und gerade auf dem Jobsektor. Entwicklung und Produktion umweltfreundlicher Technologien werden an Bedeutung weiter zulegen. Die entsprechende Technik in den Alltag zu bringen - von der Beratung bis zur Installation - wird vor allem Aufgabe kleiner und mittelständischer Unternehmen sein.

Was wollt Ihr von André Stinka erfahren?

Wilfried Becker: Wir wollen wissen, welche Arbeit die SPD-Landtagsfraktion in der ablaufenden Legislaturperiode geleistet hat und welche Ziele im umweltpolitischen Wahlprogramm der Landes-SPD stehen werden. Gibt es hier zum Beispiel einen Konflikt zwischen Kohlekraftwerken und dem Ausbau alternativer Energien?
Welche Unterstützung wird das Land, nach Auffassung der SPD, den Städten und Gemeinden zukommen lassen? Welche Projekte sind hier geplant? Was wird getan werden, um in der Metropole Köln einen erfolgreichen Klimaschutz zu fördern?

Werner Müller: Ich habe mich als Fernsehjournalist seit den frühen 80er Jahren immer wieder mit neuen Umwelttechnologien beschäftigt. Da war alles dabei: Vom Biogas über die Geothermie bis zu allen Arten von Solarenergienutzung. Mich interessiert natürlich – und das nicht nur aus journalistischer Perspektive – warum aus vielen dieser Ansätze so wenig geworden ist und wie die Konzepte einer sozialdemokratischen Landesregierung aussehen, diese Ansätze weiter voran zu treiben. Wie lassen sich gute Ideen schneller in die Praxis transportieren? Welche Fördermechanismen sind da geplant? Was wird getan werden, damit unser Land im Bereich von Umwelt- und Energietechnologie auch international vorne bleibt? Welchen Einfluss wird die SPD bereit sein, auch auf große Unternehmen auszuüben, um Klima schützende Effekte zu erzielen?

 

- Zum Seitenanfang.